Über uns

Kündig Control Systems ist eine Abteilung von Hch. Kündig & Cie. AG, ein familiengeführtes Unternehmen mit einer 0-jährigen Tradition. Seit mehr als 0 Jahren stellen wir hochwertige Mess- und Steuerungssysteme für Extrusionsanlagen her. Unser Team verfolgt das übergeordnete Ziel, die Effizienz von Folienextrusionsanlagen durch Minimierung des Materialverlusts und Verbesserung der Qualität Mikrometer für Mikrometer zu steigern.

Unsere Vision

Unsere Vision ist es, der weltweit vertrauenswürdigste Hersteller von Messgeräten für die Folienextrusion zu sein

Unsere Mission

Unsere Mission ist es, der weltweiten Folienextrusions- industrie eine qualitativ hochwertige, ressourcenschonende und zuverlässige Produktion zu ermöglichen

Our Mission and Vision

Ihre Kontakte

Simone Altorfer

Simone Altorfer

Auftragsabwicklung & Berufsbildung

Elia Bannwart

Service-Ingenieur

Mauro Battistini

Mauro Battistini

Leiter Kundenservice & ERP-Berater

Melinda Bunjaku

Auftragsabwicklung | Lernende

Christian Christ

Christian Christ

Leiter Vertrieb & Marketing

Debora Diané

Leiterin Auftragsabwicklung

Roger Fässler

Roger Fässler

Leiter Forschung & Entwicklung

Melisa Giykaj

Melisa Gjykaj

Administrativer Kundensupport

Patricia Gosswiler

Patricia Gosswiler

Personalwesen | Finanzen

Andrea Lakatos

Personalwesen | Finanzen

Angela Odermatt

Angela Odermatt

Auftragsabwicklung

Micha Sager

Micha Sager

Auftragsabwicklung | Lernender

Monika Schmid

Auftragsabwicklung

Thierry Scholl

Service-Ingenieur

Thomas Steiner

Leiter Produktion

Pascal Stutz

Service-Ingenieur

Enrico Turrion

Enrico Toma Turrion

Service-Ingenieur

Philipp Weber

Geschäftsleiter

Stephan Wittweiler

Leiter Einkauf

Flashback

1970 | Auf der Suche nach einer weiteren Geschäftstätigkeit

Anfang 1970 rekrutierte die HCH. KÜNDIG & CIE. AG (HKC) einen technischen Verkäufer Albert Keller —und beauftragte ihn mit dem Aufbau einer neuen Abteilung für Geräte und Zubehör ausserhalb des damaligen Kerngeschäfts der HKC — Zubehör und Maschinen für die globale Textilindustrie.

1971 | Gelegenheit für eine neue Geschäftstätigkeit

Bei einem spontanen Besuch bei der ehemaligen Firma Vinora in Rapperswil-Jona in der Schweiz ergab sich die Gelegenheit für eine neue Geschäftstätigkeit. Vinora benötigte eine neue Breitenregelung für Blasfolienextrusionsanlagen, um die damals von der Firma Meiners angebotenen, ungeeigneten Geräte zu ersetzen. HKC beschloss, diese Herausforderung mit der zusätzlichen Unterstützung eines jungen Elektroingenieurs — Erich Krummenacher — anzugehen.

1972 | Erstes System zur Breitenregelung

HKC lieferte 1972 das erste Breitenregelsystem, bestehend aus einer Steuereinheit, zur Ansteuerung von zwei Pneumatikventilen, und einem, nach dem Abzug montierten, Breitenmessbalken, an die Firma Vinora. Damit wurde der Grundstein für die neue Fachabteilung KÜNDIG CONTROL SYSTEMS (KCS) gelegt.

1975 | Breitenregelung FE-4

An der K-Messe 1975 in Düsseldorf wurde das Breitenregelsystem FE-4 auf den Markt gebracht. Die Breitenabweichung wurde über drei NIXI-Röhren (Numeric Indicator eXperiment Nr. I) angezeigt. Die Sprachauswahl erfolgte über Aufsatzteile an der Frontplatte mit unterschiedlichen Beschriftungen.

1979 | Erstes Dickenmessgerät

Das erste System zur Dickenprofilmessung, welches auf einem kapazitiven Dickenmesssensor und einer Messelektronik des US-amerikanischen Unternehmens Winzen Research Inc. basierte, präsentierte KCS an der K-Messe 1979 und wurde ein Jahr später an einigen Blasfolienanlagen zur kontinuierlichen Qualitätskontrolle installiert.

1980 | Breitenregelung FE-5

Das FE-5-Breitensteuerungssystem war das erste Messgerät von KCS, das einen Mikroprozessor verwendete – den INS8900, einen NMOS-Prozessor von National Semiconductor. Optional konnte die FE-5-Steuereinheit mit einem Diagrammschreiber zur Aufzeichnung von Breitenabweichungen erworben werden und war zudem in einer «SHRINK»-Version erhältlich, die mit zwei Breitenmessbalken kommunizieren konnte, um Folien mit Seitenfalten zu messen.

1981 | Offline-Dickenmessgerät für die Qualitätskontrolle

Nein, dies ist kein heutiges Konkurrenzprodukt, sondern ein offline Dickenmessgerät zur Qualitätskontrolle von Winzen Research Inc. welches KCS anfangs der 1980er-Jahre auf dem europäischen Markt vertrieb.

1983 | Dickenmessgerät KCS-400

1982 wurde die Entwicklung für ein neues Dickenmesssystem mit automatischer Radialzustellung lanciert. Der kapazitive Sensor wurde weiterhin von Winzen Resarch Inc. beschafft, für die Signalauswertung wurde aber eine eigene Messelektronik entwickelt. Stolz präsentierte KCS an der K-Messe 1983 die Dickenprofilmessung KCS-400 mit automatischer Radialzustellung der weltweiten Kundschaft.

1986 | Breitenregelung FE-6

1985 entwickelte KCS das Breitenregelsystem FE-6, bestehend aus einer Steuereinheit, einem Messbalken-Interface und einem Breitenmessbalken. Die Folientastatur und das Vakuum-Fluoreszenzdisplay gehörten zu den ersten Anwendungen in der Schweiz, bei denen diese damals neueste Technologie zum Einsatz kam. Das Breitenregelsystem FE-6 wurde an der K-Messe 1986 der weltweiten Öffentlichkeit vorgestellt. Dies nicht nur am Stand von KCS, sondern auch auf 10 Blasfolienanlagen verschiedener Maschinenhersteller.

1988 | Dickenmessgerät K-100

Die 1987 gestartete Neuentwicklung eines eigenen Dickensensors mit kompakter Messelektronik wurde 1988 als K-100 Dickenmessgerät auf den weltweiten Markt gebracht. Bemerkenswerterweise diente die damals konstruierte Form des Messkopfes vielen unseren Mittbewerbern als Vorlage.

1990 | Filmtest – Messung der Folienqualität

Der Filmtest misst das relative Dickenprofil einzelner Folienmuster mittels eines kapazitiven Sensors und kalibriert die Dickenmesswerte auf Basis einer hochpräzisen Gewichtsmessung und weiteren Daten vollautomatisch. Die in Borland Pascal geschriebene Software ermöglichte die Datenarchivierung in einer Paradox Datenbank und den Ausdruck von Qualitätsprotokollen.

1996 | Breitenregelung FE-7

Zur Ablösung der veralteten Hard- und Software des Steuergeräts und Messbalken-Interfaces FE-6, wurde 1995 eine Neuentwicklung lanciert. Zur Qualitätsüberwachung kann auf der Matrixanzeige der zeitliche Verlauf der Breitenabweichung visualisiert werden. Erstmals konnte auch die Anzeigesprache, der Breitenregelungs-Modus und weitere Einstellungen per Setup-Menü konfiguriert werden. An der Equiplast 1996 in Barcelona wurde die Breitenreglung FE-7 auf zwei laufenden Blasfolienanlagen präsentiert.

2000 | Dickenmessgerät “Big Line”

1999 bekam KCS eine Anfrage für eine online Dickenprofilmessung und eine Breitenmessung für einen max. Blasendurchmesser von 5450 mm bzw. einer Flachbreite von 9000 mm. Da mit einem zusätzlichen Blaskopf auch kleinere Dimensionen produziert wurden (min. Blasendurchmesser 1500 mm bzw. min. Flachbreite 2300 mm), konnte für die Radialzustellung, aus Stabilitätsgründen, kein Teleskoparm eingesetzt werden. Im März 2000 wurde dann diese «Big Line» basierend auf Tangential-Traverse vom heutigen Verkaufsleiter und Designer dieser Website — Christian Christ — in schwindelerregender Höhe montiert.

2002 | Dickenmessgerät KNC-200

1995 stellte ein Blasfolienhersteller auf der K-Messe eine berührungslose Dickenprofilmessung vor, die auf einem fremdentwickelten Dickensensor basierte, der auf der damaligen Generation der Reversiervorrichtung vom Typ NGR von KCS montiert wurde. Dieser Umstand war der Auslöser für die Entwicklung eines berührungslosen (oder wenigstens extrem berührungsarmen) Dickensensors bei KCS. Bis zur Erstinstallation eines produktionstauglichen Dickenmesssystems dauerte die Entwicklungs-Odyssee sieben Jahre.

2004 | Dickenmessgerät S-100

Ende der 90iger Jahre wurden häufiger Verbundfolien mit hohen Anteilen an PA und/oder EVOH produziert. Dabei stellte sich heraus, dass bei nicht perfekter Schichtverteilung am ganzen Düsenumfang die kapazitive Profildickenmessung, wegen den unterschiedlichen und teilweise auch temperaturabhängigen Dielektrizitätskonstanten, falsche Messwerte liefert. Dieser Umstand begründete die Entwicklung der Dickenprofilmessung S-100, welches auch heute noch ein bevorzugtes Messgerät für die nicht-nukleare Dickenmessung von Barrierefolien ist.

2009 | Dickenmessgerät KNC-400

2009 wurden die ersten berührungslose Dickenprofilmessungen KNC-400 auf verschiedenen Produktionsanlagen installiert. Der kapazitive Messkopf ist an der Axe eines Linearmotors montiert und folgt luftkissengestützt im Abstand von wenigen Zehntelmillimetern der agilen Folienblase. Damit die Stützluft möglichst keine Spuren hinterlässt, wird diese temperiert. Bislang hat KCS ein weltweites Alleinstellungsmerkmal mit dem KNC-400 und dem Nachfolgermodell KNC-401, das 2025 eingeführt wurde.

2010 | Dickenmessgerät K-300 Rotomat KT

Zur Reduktion der Anzahl von Baugrössen startete KCS 2008 die Entwicklung eines neuartigen Rotationsscanners mit einer Radialzustellung basierend auf einer Knickarm-Traverse. Bei der Markteinführung 2010 wurde der Rotomat KT vorerst ausschliesslich mit dem K-300 Sensor, der Nachfolger des K-100 Sensors, angeboten. Aktuell dient der Rotomat KT in der 3. Generation als Rotationsscanner bzw. Reversiervorrichtung für all unsere aktuellen, an der zylindrischen Blase messenden, Sensortypen.

Heute | Die Erfolgsgeschichte geht weiter…

Wir sind unserer erfolgreichen Vergangenheit verpflichtet und geben täglich unser Bestes neue Produkte und Dienstleistungen zur präzisesten, qualitativ hochstehenden und ressourcenschonenden Folienextrusion auf den Markt zu bringen und an der KCS-Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben.